unsere Partnerschule




Vorstellung der Schule

Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir wie schon einige Jahre zuvor, mit unseren Schülerinnen und Schülern am Projekt für Förderung der deutschen Sprache, das das Land Baden-Würtemberg durchführt, teilnehmen dürfen.
Wir kommen aus Oberschlesien, aus der Stadt Gliwice, die bis 1945 Gleiwitz hieß. Es gibt hier eine starke deutsche Minderheit, die aber allmählich abstirbt. Die Schule liegt in einem Stadtviertel, der durch schwere Industrie gekennzeichnet ist. Nicht weit von der Schule liegen zwei große Werke, ein Metallwerk wo schwere Maschinen für den Bau , Erdarbeiten und Straßenarbeiten hergestellt werden, das zweite Werk ist ein Hüttenwerk. Viele Eltern unserer Schüler finden hier ihrer Beschäftigung. Unlängst gab es hier noch ein Grubenwerk, es wurde nach der Wende stillgelegt.

Unsere Schule ist ein Schul-Komplex für Jugendliche. Das hängt vom polnischen Schulsystem ab. Wir haben ein dreijähriges Gymnasium, entsprechen der 7. bis 9. Klasse, und ein dreijähriges Lyzeum, entspricht den Klassen 10 bis 12 in Deutschland. Die Schule ist allgemein bildende, d.i. das ist keine Schule, wo man einen Beruf erlernen könnte. Das Lyzeum wird mit Abitur abgeschlossen, als Voraussetzung der weiteren Studien an Universitäten und Hochschulen, als auch für die Berufsausbildung in zahlreichen Berufsstudien. Da kann man auch studieren, bei nicht bestandenem Abitur.

Es gibt humanistische Klassen, , wo die Muttersprache - Polnisch, Geschichte und einige Gesellschaftsfächer breiter unterrichtet werden. Viele von den Teilnehmern sprechen schon schön Deutsch, was man ihnen in der Schule beigebracht hat. Selten welche Schüler stammen aus Familien der deutschen Minderheit und trotzdem haben sie Interesse am deutschen Sprachunterricht, denn sie verbinden es mit den zukünftigen Studien- und Berufsplänen. Sie hoffen auch und sind fest überzeugt, dass die Teilnahme an diesem Förderprojekt in Deutschland ihre Sprachkenntnisse festigen wird.

Einige von den Mitreisenden kommen auch aus anderen Schulen unserer interessanten Stadt. Interessant ist diese Stadt für Deutsche und Deutschland, weil auch hier ein Teil der Deutschen Geschichte geschah. Am Vorabend vor dem Ausbruch des II. Weltkrieges, fand im Gleiwitzer Sender ein Überfall statt, der später als Hitlers Provokation in der Geschichte unter dem Namen „Aktion Sender Gleiwitz“ beschrieben wurde. Interessant ist an diesem Sender auch das, dass der Senderturm eine Miniatur des Eifelturms aus Paris ist, ganz aus Holz angefertigt, als einzig mögliche Lösung wegen Strahlenabschirmung.

Wir hoffen, dass unsere Schüler und Schülerinnen vielmehr an Ort über die Schule und sich selbst erzählen werden. Der Aufenthalt unserer Jugend in Deutschland wird auch durch Kontakte in den Familien und Schulen zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Polen beitragen.